Searching for the Heart of Bali

Wir sind auf Spurensuche ! Sanur im südlichen Teil der Insel am Meer und Ubud in der Mitte der Insel, umgeben von Reisfeldern sind die beiden ersten Orte die wir bisher erlebt haben – und die sehr stark befahrenen Straßen über die Insel dahin.Können wir hier noch etwas vom „eigentlichen“ Bali entdecken, war zunehmend unsere Frage, während wir uns mit Hunderten weiteren Reisenden und Touristen durch die engen Straßen gedrängelt haben, Shop an Shop, ein Café, Warung & Restaurant am anderen, Taksi (=Taxi) Rufende und Stände mit Anbietern für Erlebnistouren schieben sich vor und zwischen die wunderschönen alten Tempel und die herrlichen Gebäude, die einstmals der oberen balinesischen Kaste gehörten und heute häufig als Hotel und Guesthouse dienen.

Viele Tempel hier in Ubud sind übrigens nur für religiöse Zeremonien geöffnet – schön, finde ich! Sie sind somit für die heimischen Menschen hier & keine weitere Touristenattraktion. 

Was uns auch etwas irritiert ist, dass Einheimische zwar für den Service da sind, aber wenig die eigenen Läden und Cafés nutzen ( zu teuer vermutlich, während die Preise hier für uns sehr günstig sind … Frühstücken gehen mit super leckerem Müsli, warmen Porridge, frischestem Fruchtsalat, hausgemachten Marmeladen & Toast, Café oder Tee zu zweit ca 10€, unglaublich leckeres Abendessen – immer auch tolle vegetarische Gerichte ! – mit einem Bierchen zu zweit ca 15 bis 20 € ).

Also begeben wir uns auf Spurensuche… sprechen dabei mit möglichst vielen Balinesen, sind auf Wegen abseits von den zentralen Einkaufsstraßen unterwegs und machen schließlich einen sehr entspannenden Spaziergang durch die Reisfelder. Das sind die Eindrücke die wir dabei gewonnen haben :

Ja, auch viele Balinesen finden den Verkehr auf den Straßen – der in den letzten 5-10 Jahren so stark zugenommen hat – zu viel, zu laut und die Luft dadurch zu verschmutzt – aber die Welt hier in Bali sei eben auch moderner und angenehmer geworden mit Smartphone ( hat fast jeder) und Co. Doch die balinesische Kultur lebt noch, wird gelebt und an die Kinder weitergegeben… dies können auch wir spüren und sehen. Hinduistisch religiöse Zeremonien durch die Straßen erleben wir fast jeden Tag ( die nicht für uns Touristen ausgeführt werden), kleine Opfergaben werden vor Hauseingänge gelegt, es wird gesegnet und geräuchert, ein kleines Gebet gesprochen. Wir erleben wie in großen, antiken Hallen in der Stadt Kinder die tradionelle Gamelanmusik, Tanz und Rhythmen erlernen.

Und unser Weg durch die Reisfelder an einem steilen, grünen Flusstal entlang ist herrlich. Diese besondere, traditionelle Form des Reisanbaus mit den Bäumen, Palmen und Bananenpflanzen im Hintergrund bildet eine bezaubernde Landschaft. Es ist ruhig, das Licht strahlend und ein frischer Wind macht die Luft angenehm.

Heute habe ich meinen Tag um 7.oo Uhr mit einem ‚Morning Flow‘ in der ‚Yogabarn‘ – Ubuds großem Yogastudio- begonnen. Kurz nach 6.00 Uhr aufgestanden, bin ich durch die noch ruhigen Straßen in’s nahe gelegene Studio spaziert. 90 Minuten Yoga mit Yogis und Yoginis ‚from all over the world‘ (und einer Yogaleherin vermutlich as Japan, die eine schöne fließende Stunde geleitet hat) haben mir ein angenehmes Gefühl im Körper & einen ruhigen Geist geschenkt. So schön beschwingt bin ich in diesen Tag gestartet, dankbar all das hier erleben und in so viele lächelnde Gesichter schauen zu dürfen.

Und mit einem offenen Herzen, um „in die offenen Fragen hinein zu leben“ – so wunderbar poetisch nennt es Rilke …

ps ‚Äffchen, Äffchen, Äffchen‘ haben wir gestern im ‚ Sanctuary Monkey Forest ‚ mit seinen drei heiligen Tempeln gesehen. Und da sich die ‚Langschwanz Makkaken ‚ nicht an die für uns Menschen geltenden Grenzen des urwaldartigen Parks halten, springen sie auch auf den umliegenden Straßen, Autos und Bäumen umher, klettern auf Gebäude und schwingen sich durch das Kabelverhau der Elektroversorgung als wären es Lianen 🐒🐒🐒

Yoga Morning Flow in Ubud’s ‚Yoga Barn‘ – herrlich dass das Klima hier einfach Höhe nach außen offene Hallen für die Yogapraxis möglich macht
paddyfields, traditioneller Reisanbau, kleine Orte, Palmen und viel Grün lassen uns angenehm durch die Landschaft wandern
Yoga verbindet und schenkt mir ein Gefühl zuhause zu sein ! Heute morgen haben ca 50 Yogis und Yoginis hier in dieser großen Bambushalle Yoga geübt

gelebter Hinduismus – eine freundliche, lebensbejahende Religion. Saraswati, die Götting für Kunst, Kreativität und Wissen steht hier an einem Zugang zu einem wunderschönen Garten und Wohnhaus.

2 Gedanken zu “Searching for the Heart of Bali

  1. Liebe Petra, vielen Dank für deine wunderschönen Berichte! Peter und Bibi bekamen sie soeben vorgelesen. Es ist schön dass du uns auf diese Weise teilhaben lässt. Danke😊Wir sind nun auch „on the road“ ……. Alles Liebe euch beiden von den drei Reisenden p&t&b🐕

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    1. sehr, sehr gerne liebe Theres! Ich freue mich dir ( euch dreien 😉. ein bisschen von und über unsere Reise erzählen zu dürfen. Auch euch eine gute Reise … wie euch wohl das ‚Nomadenleben‘ im Bus gefallen wird ? 🚙👫🐕
      Herzensgrüsse & alles Liebe für euch drei von uns beiden,
      p & p 😎😎💖

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