Connected

Wie schön mit dir und euch auf unserer Bali Reise verbunden zu sein, meine Gedanken und Erfahrungen mit euch zu teilen und von euch immer wieder einmal zu hören ! Eine – oder besser gesagt mehrere- Connections sind inzwischen auch hier entstanden. Bali und seine Bewohner strahlen ein Lebensgefühl von großer Herzlichkeit und Offenheit aus, die wir besonders im nicht so gut besuchten Norden der Insel in den letzten Tagen genießen und erleben durften. Das zeigt auch diese kleine Geschichte mit Potok …
Potok ist hier in dem Städtchen Bondalem geboren und lebt auch einen großen Teil der Zeit des Jahres hier an der Nordküste Balis direkt am Meer ( wenn er nicht gerade mal wieder für ein paar Wochen bei seiner Freundin und seinem Sohn Noa in Herrsching am Ammersee ist … und eine weitere Liebe in Deutschland pflegt – nämlich zum ‚FC Bayern München‘ ;-). Was für eine interessante connection!

Besonders schön am Reisen – das stelle ich auch dieses Mal wieder fest- ist für mich das in Verbindung kommen, zum Beispiel mit neuen und anderen Lebensgeschichten… & bei einem gemeinsamen Abendessen am Meer haben uns Jim und Pascal, ein amerikanisch-französisches Paar, das derzeit vier Monate auf Reisen ist (China, Japan, Bali, Australien, französisch Polynesien), ein klein wenig von ihrer interessanten Lebensgeschichte erzählt. Dabei haben wir ganz nebenbei erfahren, dass sie in Potok einen supernetten, entspannt balinesischen Begleiter zum Tempelfest hier in Bondalem hatten. „We were connected to Putuk via whatsapp “ und alles Weitere hat sich dann ganz leicht ergeben. Am frühen Abend stehen wir mit unseren beiden wunderschönen Sarongs bereit – Peter ist übrigens ein Traum in solch einem schicken typisch balinesischen Tempeltuch ! Potok brachte für uns beide noch eine Art Schärpe und Opfergaben mit & für Peter eine weiße balinesische Mütze ( die war zwar dann etwas zu klein, trug dennoch zum Charme unsere Verkleidung bei 😉

Der gesamte Vollmondtag – und die beiden Tage davor und danach – mit seinem Höhepunkt am Vollmondabend werden mit einer großen hinduistischen Zeremonie gefeiert. Am Tempel, der hier übrigens direkt am Strand steht und auf das Meer ausgerichtet ist – was zu der besonders schönen Atmosphäre beiträgt – herrscht bereits reges Treiben und alle , auch die kleinsten Kinder, sind wunderschön gekleidet. Es geht langsam voran, alle müssen durch ein kleines Tor ins Tempelinnere und am Eingang steht ein Priester, der die Eintretenden segnet. Einer der Höhepunkte des Tempelfestes sind dann die Tänze zu traditioneller Gamelanmusik – kunstvolle Hand- und Fingergesten und geübte Schritte der wunderschön gekleideten weiblichen Tänzerinnen sind beeindruckend, sie stellen mit ihren „Geweih-Hüten“ Tiere dar, die Männer mimen in ihrem Tanz mit Speren Krieger, die das Unheil abwenden. Wir sind herzlich willkommen, das spüren wir – obwohl wir die einzigen ‚Nicht Locals‘ sind (auch wenn die jungen Mädels vor uns immer wieder mal zu uns umschauen, kichern, uns anlachen und offensichtlich sehr amüsiert sind, wenn während der vielen zeremoniellen Handlungen, die wir natürlich versuchen mitzumachen, wohl wieder ‚mal was schief gelaufen ist … ( z.B. verschieden farbige Blüten in der richtigen Reihenfolge zwischen die Finger nehmen und segnend zur Stirn führen, Räucherwerk anzünden, Handgesten bei der Segnung ausführen … klingt ziemlich komplex, nicht wahr und ist es auch;-).

Am nächsten Morgen um ca. 6.3o Uhr, kurz nach Sonnenaufgang, sind wir am Meer entlang bereits wieder auf dem Weg zum Ortszentrum. Wir treffen uns nochmals mit Potok und besuchen einen typischen Gemüse- und Fruchtmarkt ( den einen oder anderen Stand mit Hühnchen und Fisch gibt es auch ). Potok kennt gefühlt die halbe Stadt, wir schütteln Hände, werden begrüßt, probieren und kaufen unbekannte, exotische Früchte und frisch im Teig gebackene Bananen. Die schmecken dann sooo köstlich bei unserem gemeinsamen Frühstück zu dem uns Potok zu seiner Familie einlädt, die in einer der engen Gassen in einem einfachen, kleinen Häuschen lebt. Dort bekommen wir dann noch ein super Livekonzert zu hören, Potok spielt aber keine Gamelanmusik, sondern erstaunt uns, als er plötzlich auf seiner Gitarre, den Song ‚ Weil ich dich liebe‘ von den ‚Toten Hosen‘ spielt – den hat er bei bei seinen deutschen Freunden gelernt. 

Auf dem Rückweg zu unserer Unterkunft ‚ au naturel‘ gehen wir noch bei einem Kakaoanbau vorbei und bekommen überhaupt noch viele exotische Pflanzen gezeigt.Um ca 10.3o Uhr sind wir zurück und springen, erfüllt von den vielen schönen Eindrücken, die wir heute schon erlebt haben, in den erfrischenden Pool … our day is done !

Und schon geht es weiter. Wir reisen an die Ostküste Balis zum Hafen – und Fischerort Padangbai. O.k. zugegebenermaßen etwas idyllischer hatten wir uns das in einer Bucht gelegene Städtchen -zwischen den wohlklingenden Stränden ‚White Sand Beach‘ und ‚ Blue Lagoon‘ eingebettet – schon vorgestellt. Aber die nächsten drei Tage wollen wir ja sowieso aufs Meer hinaus und so können uns Müllproblem, knatternde Scooter, hupende Kleinbusse, trötende Fährschiffe (auch Nachts um 2.oo, 4.oo und 6.oo Uhr im Wechsel mit jämmerlich schreienden Katzen) nicht so viel anhaben und am Abend gibt es wirklich, wirklich gute Livemusik in ein paar coolen Kneipen ! Das macht alles wett und natürch, dass Peter hier sein open water diver Zertifikat macht – congratulation! – und immer ganz glücklich von seinen Tauchgänge auftaucht. Nach einem Probetauchgang im Pool habe ich mich entschieden die vielen bunten Fischchen, Wasserflöten und Korallen beim snorkeling zu genießen… und da ich zusammen mit dem Boot für die Taucher raus gefahren bin, etwas abseits der Strände, war das auch sehr schön.

Morgen gehts dann auch schon wieder auf zu neuen Abenteuern. Wir fahren mit dem Schiff zu den Gili Islands … einer kleinen Inselgruppe, weiter im Osten, ca 2 Stunden Bootsfahrt von Bali entfernt. Von da lasse ich dann wieder von mir hören… we stay connected !

morgens um 7.oo auf dem Gemüsemarkt der kleinen Stadt Bondalem an der Nordküste Balis… wir kaufen leckere tropische Früchte, zum Beispiel die dunkelviolette Drachenfrucht, für unser Frühstück

ab in die Tiefen des Meeres… Peter hat viel Spaß & hat hier in Padangbai seinen OWD – open water diver – gemacht

… während ich die Unterwasserwelt mit ihren wunderschönen, bunten Fischchen, den ‚Wasserflöten‘ und die vielfältigen Korallen bei beim snorkeling genieße

der kleine Hafen- und Fischerort Padangbai an der Ostküste Balis hat uns ganz schön gefordert: stickige Luft, Balis Müllproblem ganz offensichtlich auf allen Straßen, hupende Schiffe und jaulende Katzen in der Nacht;-) … gut dass es auch chillige Live Bands gab die coole Musik machen & eine super Stimmung hier ins ‚Omang Omang‘ bringen!

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